Sintflut

Am Mittwoch hat das Wetter verrückt gespielt. Also, noch mehr als sonst. Obwohl es hier Frühling ist komme ich mir vor wie in Sommer oder Winter. Tagsüber ist es so warm dass man eine Kopfbedeckung tragen sollte, um einen Sonnenstich zu vermeiden, während ich abends, nachts und am Morgen sehr froh über meine Pullis und eine Wärmflasche bin.

In den Bergen lag sogar Schnee, wenn ich morgens mit dem Bus nach Cochabamba gefahren bin.

Am Mittwoch war es dasselbe: morgens kalt aber am Vormittag und gegen Mittag sehr heiß. Dann hat es plötzlich angefangen zu hageln und wie aus Kübeln zu gießen. Erbsengroße Hagelkörner sind überall liegen geblieben. Das Wasser ist in Strömen die Straßen heruntergeflossen und die Kinder haben mit dem herumliegenden Hagel eine Schneeballschlacht gemacht. Es war total verrückt.

 

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